Lollis auf Bäumen (Fotostrecke)

Kinder gestalten unsere Zukunft. Sie werden in zwanzig oder dreißig Jahren darüber entscheiden, wie die Welt aussehen soll. Darum haben wir gefragt, wie die Zukunft für sie aussieht – bunt oder grau, technisch oder natürlich, gut oder schlecht. 

27 Kinder, 27 Bilder, 27 Zukunftsvorstellungen – dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts von Einsteins und der Klasse 3a der Eichstätter Grundschule „Am Graben“. 

Alle Bilder haben eines gemeinsam: Sie sind erfrischend optimistisch.

Die Zukunft ist vielfältig, interessant und spannend. Ob auf dem Mars unter Kapseln oder in Häusern in der Luft – das Wohnen der Menschen verändert sich. Technik macht vieles einfacher. Man kommt schnell von einem Ort zum anderen. Es gibt neue Antriebe für Fahrzeuge, neue Arten der Energieerzeugung und andere Möglichkeiten, Urlaub zu machen. 

Wenn die Kinder in der Grundschule anfangen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen, dann sind die Ideen vielleicht nicht immer realistisch. Sicher aber sind sie neu. 

Vor allem haben die Eichstätter Kinder viel über die Natur nachgedacht und ein Bewusstsein dafür entwickelt, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen. Über die eine oder andere Idee könnte man heute schon nachdenken, um neue Wege zu gehen. Die Kinder jedenfalls tun das.

von Anika Taiber

 

(ein Klick auf ein Foto öffnet die Fotostrecke)

 

Magdalena

„Ich glaube, dass in der Zukunft alle mit Fahrrädern fahren. Deshalb wird auch die Umwelt nicht so verschmutzt. Auch für Fahrräder gibt es dann Navis. Da kann ich einfach eingeben, wohin ich will, und das Fahrrad bringt mich dann dort hin. Das ist ganz schnell und viel besser für die Natur!“

Magdalena Hönle, 9 Jahre

 

 

Paula

„Ich habe gemalt, dass eine Familie auf den Mond fliegt und Urlaub macht. Das kann man in Zukunft nämlich, und das ist auch gar nicht teuer. Raketen sind dann, wie heute die Flugzeuge, ganz normal. Auf dem Mond kann man sich dann auf Sonnenstühle legen, und auf der Rückseite ist ein Hotel, in dem man wohnen kann.“

Paula Breitenhuber, 9 Jahre

 

 

Joachim

„Auf meinem Bild sieht man Stühle, mit denen die Menschen in Zukunft von einem Ort zum anderen schweben. Davor haben sie einen Bildschirm, so dass sie immer Fernsehen gucken können. Das Beste ist, dass man nur daran denken muss, wo man hin will, und schon fährt der Stuhl mit Schwebeantrieb los.“

Joachim Leinfelder, 9 Jahre

 

 

Derya

„Ich stelle mir vor, dass in Zukunft die Häuser schweben können, und dass man dann mit einer Leiter hineinkommt. Auch die Gärten sind oben in der Luft, und es gibt Bäume, an denen Lollis wachsen. 

Die Autos parken auf Wolken, fahren aber immer noch unten auf der Straße. Und alle Häuser sind bunt!“

Derya Cesur, 9 Jahre

 

 

Elia

„Auf meinem Bild gibt es eine große Zeitmaschine. In Zukunft kann man damit in verschiedene Zeiten und von einem Ort zum anderen reisen. Das geht einzeln, aber auch mit einer ganzen Stadt. Da müssen erst alle damit einverstanden sein, dann kann die Stadt verreisen – so wie Eichstätt auf meinem Bild.“

Elia Kehr, 8 Jahre

 

 

Berkant

„In Zukunft gibt es keine Polizei mehr. Da sorgen dann nämlich Superhelden für Ordnung. Das Haus auf meinem Bild wird von den Superhelden beschützt. Die können durch die Luft fliegen und haben Superkräfte, so dass die Menschen in Zukunft sicher sind.“

Berkant Yaltir, 9 Jahre

 

 

 

Magdalena

„Ich denke, dass die Menschen in Zukunft auf anderen Planeten wohnen. Auf meinem Bild sieht man Menschen zusammen mit Außerirdischen, die sie entdeckt haben. Sie gehen gemeinsam zur Schule und lernen schreiben und lesen. Ich glaube, dass Aliens und Menschen gute Freunde werden und viel Spaß haben können.“

Magdalena Langscheid, 9 Jahre

 

 

Almos

„Ich habe gemalt, dass die Menschen den Mars besiedeln. Es gibt Kapseln für die Luft, unter denen man atmen kann, und Gänge unter der Oberfläche. In den Raketen sitzen Menschen, die von der Erde kommen. Die Satelliten sehen aus wie Hummeln und schweben über dem Mars. Und unter den Kapseln gibt es auch Gärten mit Bäumen.“

Almos Doma, 9 Jahre

 

 

Ferdinand

"In der Zukunft fahren nur noch Elektrobusse. Hinten am Rücken haben die Menschen dann so Antriebe, mit denen man ganz schnell fliegen kann. Und es gibt dann nur noch Elektrotankstellen. Das ist gut für die Umwelt, die wird dann nicht mehr so viel verschmutzt."

Ferdinand Eisenhart, 8 Jahre

 

 

 

Ferdinand

"Ich stelle mir vor, dass Busse in Zukunft an Heißluftballonen befestigt sind. Die Leute fliegen dann damit von einem Ort zum anderen, und auch Autos können fliegen."

Jonas Ettle, 9 Jahre

 

 

 

 

Ayleen

"In Zukunft gibt es viel mehr Umweltschutz für die Tiere. Ich habe Eichhörnchen und Vögel und Schnecken und einen Hasen gemalt, die werden besonders geschützt. Jetzt schmeißen ja noch manche Leute einfach ihren Müll in die Natur, das soll es in Zukunft nicht mehr geben."

Ayleen Kollmann, 9 Jahre

 

 

 

Tatjana

"Ich habe gemalt, dass es eine Fernsteuerung für Wolken gibt. In Zukunft gibt es auch Propellermützen, mit denen können die Menschen dann fliegen. Und es gibt elektrische Roller und Wasserdampf-Autos."

Tatjana Krause, 8 Jahre

 

 

 

 

Esra

Bei mir sieht man verwünschte Tiere. Es gibt bunte Vögel, die Luft ist verschiedenfarbig, und die Boote sind in Zukunft nicht mehr aus Holz sondern bunt und aus Metall mit einem lustigen Gesicht drauf. Ich habe Tiere, die aussehen wie eine Mischung aus Schnecken und Hasen, bunte Giraffen, rosa Hasen, und die Schnecken sind sogar größer als die Menschen."

Esra Mazlum, 9 Jahre

 

 

Sophia

"In der Zukunft gibt es laufende Fernseher. Das ist echt praktisch, da kommen Nachrichten und die kann man dann von überall angucken."

Sophia Obermeier, 8 Jahre

 

 

 

 

 

Jan

"Auf meinem Bild sieht man einen fliegenden Bus und ein fliegendes Haus. In Zukunft kann man auch ganz einfach selbst fliegen, mit einem Düsenrucksack wie bei dem Mann hier. Und das Flugzeug unten auf dem Bild ist gerade abgestürzt, weil es zu wenig Sprit hatte. Wie man sehen kann, kann man in Zukunft auch ganz nah an die Sonne ran."

Jan Obst, 9 Jahre

 

 

Kilian

"Eichstätt wird in Zukunft die Hauptstadt. Dann gibt es einen großen Flughafen und viele Kraftwerke, und überall Hochhäuser. Dann ist Eichstätt eine richtig große Stadt."

Kilian Schneider, 9 Jahre

 

 

 

 

Silas

"Ich denke, dass es in Zukunft fliegende Häuser gibt. Auf fliegenden Stühlen kann man dann durch die Luft düsen, und das geht auch auf fliegenden Teppichen. In Zukunft ist gar nichts mehr auf der Erde, weil alles fliegen kann."

Silas Schöpfel, 9 Jahre

 

 

 

 

Andreas

"Der Bahnhof ist in Zukunft viel größer als jetzt. Es gibt ein großes Haus, da fahren die Loks durch und da stehen auch die Passagiere drin. Die Loks sind mit Wasserdampf betrieben, aber es gibt auch noch ein paar Autos."

Andreas Linz, 9 Jahre

 

 

 

 

Cara

"Ich habe einen Hund gemalt, der in Zukunft mit Sonne betrieben wird. Man kann ihn kaufen, es gibt dazu ein großes Werbeplakat. Er braucht keine Batterien, nur ein bisschen Sonne."

Cara Stibolitzki, 9 Jahre

 

 

 

 

Andre

"Ich habe fliegende Autos und Düsenjets mit Propeller gemalt. Es gibt aber auch in Zukunft Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch die Menschen können direkt fliegen, wenn sie so einen Düsenantrieb tragen. Und es gibt verschiedene Ampeln - je nachdem, ob das Auto oben in der Luft oder unten auf der Erde fährt."

Andre Ye, 9 Jahre

 

 

 

Leo

"Mir würde es gefallen, wenn die Häuser in Zukunft ganz bunt sind - heute sind die meisten nämlich gleichfarbig."

Leo Beyer, 8 Jahre

 

 

 

 

 

Christina

"In Zukunft können die Häuser gehen. Sie gehen in der Nacht, so sind die Menschen mobiler, während sie schlafen."

Christina Achlada, 8 Jahre

 

 

 

 

 

Julia

"Ich habe gemalt, dass man in Zukunft entweder mit dem Flugmobil fliegen kann, oder in einer Seifenblase. Man hat da dann auch ein Navi und kann sie damit steuern. Es gibt auch mehr Bäume und mehr Naturschutz."

Julia Adlkofer, 9 Jahre

 

 

 

 

 

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